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In Erinnerung

In Erinnerung an einen meiner besten Freunde will ich heute, ein Jahr nach seinem Tod endlich den Mut zusammen nehmen und niederschreiben was mich auch heute noch bewegt und all die Jahre nicht losgelassen hat.       (Ich hab es endlich geschafft meine Gedanken so zu formulieren, dass auch andere mit dem Tohuwabohu in meinem Kopf durch diese Situation etwas anfangen können)

Warum?- in Erinnerung

Ich will begreifen - und kann es doch nicht

Kann nicht verstehen – warum?

Nur Dunkelheit, statt erhellendes Licht

Keine Antwort, es bleibt das warum

Dinge ändern sich

Oder bleiben bestehen

Die Welt dreht sich

Einige Dinge bleiben, andere gehen

Du gingst, kommst niemals zurück

Ich fühle es fehlt ein stück

Und du fehlst für immer

Und das ist viel schlimmer,

Als streiten und lieben.

Wärst du mal hier geblieben.

Und so musste ich erkennen

Es reicht zum abschied nicht aus

Nur deinen Namen zu nennen

Es reicht auch nicht aus

zu wissen dich zu kennen.

Es reicht nicht Blumen auf dein grab zu legen

Sie werden dich ja doch nicht mehr bewegen.

Und ich steh hier

Ein Taschentuch zur hand

Frage mich: wo ist das wir

Und wo bist du.

Konnten wir nicht über alles reden?

Freunde, die für immer aneinander kleben?

Haben wir nicht noch gesagt:

Wehe dass das leben wagt

Uns von einander loszureißen!?

Nun hast du dich selber fortgerissen,

sahst das leben mehr verbissen

statt mit liebe und mit Freundlichkeit

und nun? Vorbei die zeit?

Etwas ändert sich

Denn die Welt dreht sich

Zwischen Leben und tod

Einige bleiben im leben

Andere wählen den tod

Und keiner von allen

ist jemals ganz fort

 

 

 

15.7.06 19:41
 


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